Nino Pawlak

"Gemeinsam für Schwedt" 26.09.2021

Ehrenamt und Ortsteile

Was wäre eine Stadt wie Schwedt/Oder ohne die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren? 

Im Ehrenamt gilt, wir können niemanden zwingen, doch wir müssen „Gemeinsam für Schwedt“ die Grundbedingungen schaffen, dass die Attraktivität für ehrenamtlichen Einsatz wieder steigt. 

 

Beispielsweise Freiwillige Feuerwehren beispielsweise, leisten eine enorme Unterstützungfür unsere hauptamtlichen Kräfte. Für mich gehört explizit zur Förderung des Ehrenamtes dazu, dass Jugendfeuerwehren mit sachdienlicher und dem aktuellen Standard entsprechender Ausrüstung ausgestattet werden. 

 

Generell liegt mir die Jugendarbeit von Vereinen sehr am Herzen. Aus diesem Grund werde ich mich dafür einsetzen, dass jeder Verein der Jugendarbeit betreibt, für jedes minderjährige Mitglied (auf einen Verein begrenzt) eine Pauschalförderung von 20€ jährlich erhält und das Weiterbildungen von Trainern, die der Jugendarbeit dienen, bezuschusst werden. Durch regelmäßige Vereinskonferenzen wird ein schneller Informationsfluss gewährleistet, welcher dem gemeinsamen Austausch und der Lösung von Problemen dient.

Ohne unsere schönen Ortsteile wäre Schwedt nicht das Schwedt, was es tatsächlich ist. Und deshalb müssen die Ortsteile viel besser integriert werden. 

Als Bürgermeister stehe ich für einen direkten Austausch, der in gemeinsamen Ortsvorsteherrunden quartalsweise stattfindet und der Einbindung in Entscheidungsprozesse dient. 

 

Mit dem Ziel zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der unbürokratischen Umsetzung kleiner Vorhaben, stehe ich für ein frei verfügbares und einwohnerabhängiges Budget für jeden einzelnen Ortsteil. 

 

Der durch den ÖPNV zu verantwortende Rückgang der Mobilität in den Ortsteilen, stellt sowohl die ältere als auch die jüngere Generation vor Herausforderungen. Hier gibt es bereits unzählige Konzepte, wie beispielsweise Mitfahrbanken und Mitfahrportale, die uns zeigen wie eine solche Situation befriedigend gelöst werden kann. Was wir nicht außer Acht lassen dürfen, ist die soziale Komponente. Denn durch Mitfahrbanken kommt man mit Menschen aus seinem Ortsteil ins Gespräch, lernt sich kennen und dies sorgt für ein harmonischeres Zusammenleben. Speziell in diesem Thema müssen die tatsächlichen Bedarfe der Betroffenen ermittelt werden, um so "Gemeinsam für Schwedt" gangbare Lösungen zu finden.    

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